Dienstag, 31. Mai 2011

OBX









OBX, die Abkürzung für die Outer Banks sind eine Inselkette vor der Küste North Carolinas. Die Inseln sind: Bodie Island, Roanoke Island, Hatteras Island, and Ocracoke Island. Sie sind etwa 300 Kilometer lang und an manchen Stellen grade 200 Meter breit.
So, genügend Erdkunde.
Die Outer Banks waren unser Ziel für das lange Wochenende.
Am Freitag ging es gleich nach dem Arbeiten los. Wir fuhren Richtung Norden übers Festland um die Outer Banks quasi „von oben nach unten“ abzufahren. Es waren ungefähr 3 Stunden Autofahrt über ewig lange Brücken und eine Sumpflandschaft bis wir beim ersten Campingplatz waren. Der war leider schon belegt. Am nächsten hatten wir mehr Glück. Im Dunkel noch schnell J das Zelt aufgebaut und gegessen. Nachts sind wir noch zum Strand. Lagerfeuer, Sternenhimmel und Atlantik. Was will man mehr?
Neben uns haben ein paar Redneck Kinder (Redneck: Wort bitte bei Wiki nachschlagen: erklärt einiges) Krebse gefangen, dann getasert und ins Feuer geschmissen. YIHAAA!!

Der Campingplatz


Samstagmorgens aufgewacht, weil es super warm war. Gefrühstückt und nix wie ab an den Beach. Es war klasse Wetter, die Wellen und das Wasser super und der Strand schön. Super Urlaub. Abends sind wir dann noch zur Jockey's Ridge gefahren, dass ist die größter Sanddüne an der Ostküste. Es hat zwar gedauert, bis die Sonne tief stand, aber wir haben dann doch einen wunderschönen Sonnenuntergang angeschaut.









Da wir nicht nur zum Faulenzen auf den Outer Banks waren (wenn man schon mal da ist, kann man ja auch ein paar Sachen anschauen), ging es am Sonntag Morgen dann mit dem Auto Richtung Norden. Zu erst wollten wir ein wenig die tolle Natur anschauen und sind einen Wanderweg entlang gelaufen. Es war sehr heiß und die Sonne brannte vom Himmel. Trotzdem haben wir ein paar Tiere gesehen. In einem Tümpel waren Schildkröten, es gab auch ein paar bunte Vögel und dann natürlich Moskitos ohne Ende. Die haben uns dann auch veranlasst den Rückweg im Stechschritt zurück zu legen. 
Sieht klasse aus (die Mücken kann man nicht sehen)




Danach war das Thema Natur soweit durch. Da die Outer Banks berühmt für ihre Leuchttürme sind, wollten wir einen besichtigen, der aber leider geschlossen war. 



Weiter ging es nach Kill Devil Hills, der Stadt, in denen die Wright Brüder 1903 den ersten Flug mit einem Flugzeug durchführten. Auf dem Hügel wo sie damals starteten steht heute das Wright Brothers National Memorial. Das Museum in der Nähe gab dann noch weitere Informationen über die Wright Brüder, die Fluggeschichte und die Geschichte North Carolinas.

Wenn die Amis was können, dann klotzen, nicht kleckern!






Am Nachmittag ging es dann wieder an den Strand.
Am Montag war Memorial Day (einer der wenigen Feiertage, die es hier gibt). Morgens bin ich eine Runde am Strand entlang spaziert. Bald ging es aber ans Packen. Als dann alles wieder in den Autos war, fuhren wir nach Süden um eine frühe Fähre nach Ocracoke Island zu erwischen. Auf der Insel angekommen ging es dann zu Stadt Ocracoke. Mittagessen gab es auf der Terrasse einer kleinen Kneipe direkt am Hafen. Da kommt man dann schon auf Ideen wie: „Wenn ich im Lotto gewinnen würde….“

Kneipe mit Aussicht


Nach dem Essen sind wir noch ein wenig durch Ocracoke gelaufen und haben die Stadt angeschaut. Der Leuchtturm (der älteste, der in NC noch betrieben wird) war leider auch geschlossen. Es war richtig heiß und die Moskitos waren richtig gemein. Ein riesen Stech-Viech jagte uns schon beinnahe bis zu den Autos. 


Später ging es dann noch ans Wasser. Ich meine, es war sogar der schönste Strand der USA in 2007.
Gegen sechs Uhr kam unsere Fähre. In über zwei Stunden brachte sie uns mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit wieder ans Festland. Nach weiteren zwei Stunden Autofahrt und einem kleinen Halt bei Wendy’s (Hamburger) kamen wir dann wieder in New Bern an.



Fazit:
Sonnenbrand, vor allem an den Füßen (ich habe jetzt „Flip-Flop-Füße),
Mückenstiche, so groß wie Spiegeleier (naja, nicht ganz, aber fast),
müde und dreckig wie Hund...



...ABER: EINFACH GEIL WARS!!



Shooting


Am Samstag ging es an den Atlantik. BADEN!!! Es gab Bowle aus der Kühlbox und Chips. Es war klasse Wetter. Nicht zu heiß und nicht zu schwül. Nur gegen Abend wurde es etwas frisch. Ein gemütlicher Tag zum chillen und relaxen. Abends gab es noch einen Tequila Sunrise, der aber (wir waren hundemüde) eher ein Tequila Sunset war. Aber sehr lecker!

Sonntags war schießen angesagt bei Rusty. Rusty ist ein Boschianer, der ab und wann so ein „Shooting“ veranstaltet. Es war sehr sonnig und sehr heiß. Für mich war die Schiesserei (bis auf ein wenig Luftgewehr schießen) Neuland.

Als erstes ging es zum Walmart Munition kaufen. Ja, man kann im Walmart sowohl Munition als auch Waffen von jeglichem Kaliber kaufen. Das Zeug ist zwar alles in einer geschlossenen Vitrine, aber so eine Vitrine hat jeder Sportclub für seine Pokale.

Die Sache mit den Waffen sieht hier wirklich so aus, wie man sich das vorstellt. Ziemlich viele haben Pistolen zur „Selbstverteidigung“ z.B. in ihrem Nachtkästchen. Dazu kommen mehrere Gewehre, unter anderem auch zur Jagd.
Das Schiessen an sich hat mir gut gefallen. Aber mich beunruhigt hat, war die Art, wie man mit den Waffen umgegangen ist. Ich war sprachlos als die Amis alle ihre Waffen Arsenale auspackten  und zeigten. Wie als würde man unter Kindern Wasserspritzpistolen verteilen. Apropos Kinder: Es waren auch Kinder da. Und die durften natürlich auch schießen. Es hatte irgendwas von Rummelplatz Atmosphäre.

Ich weis nicht, ob man mit der Zeit sich an Waffen gewöhnt und gewisse Risiken ausblendet oder ob das ein Teil des „american way of life“ ist.
Schiessen finde ich ok. In einem Club mit Regeln, Sicherheit, in einem speziellen Raum und ohne kleine Kinder. Kein: „You can play with this gun!“.
Vielleicht habe ich einfach zu viele Krimis geguckt. Aber mit Waffen verbinde ich Gewalt und Töten.


Gestern und heute war es einfach nur übel schwül. Da will man gar nichts mehr machen und ist einfach nur faul und schlapp. 

Am Montag ist unser Fahrzeugbrief angekommen und wir konnten uns endlich unser neues Kennzeichen holen und dann heute die Fahrprüfung machen.
Die Prüfung ist ein Witz. Ich bin (wenn überhaupt) nur 7 Minuten gefahren. Ein paar mal abbiegen, Spur wechseln, rückwärts fahren, hupen, Lichter testen wenden und gut ist es.
Jetzt bekomme ich in ein paar Tagen und nach gefühlten 1000 Formularen und Vorformularen endlich den Führerschein. Der ist hier schon alleine deshalb wichtig, weil es quasi dein Ausweis ist. Man hat hier zwar auch einen echten Ausweis, aber den braucht man eigentlich nicht.

PS: Bilder vom Shooting folgen noch

Sonntag, 15. Mai 2011

Crabtree Valley Mall

Mein Wochenende sah so aus:

Am Freitag nach der Arbeit habe ich ein wenig vorgeschlafen für die anstehende Party. Danach Alles aufgeräumt, ein wenig geputzt und noch ein bisschen was zum Knabbern eingekauft. Noch kurz geduscht und pünktlich um 9:00 PM war ich dann fertig (naja, fast, es war zehn nach). Aber: kein Schwein da. Die ersten kamen kurz vor 10ne. Wurde aber trotzdem ein witziger Abend. Aufgrund der neuen Hausordnung wurde nur leise und dezent gefeiert (hahaha, weil wir das ja jemals hin bekommen). Habe auch ein "Paloma" probiert. Das ist ein mexikanischer Cocktail mit Tequila. Schmeckt lecker und erfrischend. Nur warm schmeckt er gar nicht. Brrrr.

Am nächsten Morgen (Mittag) war dann wieder aufräumen und putzen angesagt.
Nachmittags ging es dann mit Madeleine und Fernando Richtung Raleigh. Raleigh ist eine der nächsten größeren Städte und zirka zwei Autofahrstunden entfernt. Shopping war angesagt und deswegen war unser Ziel die Crabtree Valley Mall. Ein riesen Teil von Einkaufsmall. Fantastisch und voller Leute. Nach einem kurzen Lunch bei McDoof hieß es kaufen was das Zeug hält! (hat sich bei mir in Grenzen gehalten, weil vieles mir hier einfach nicht passt).
Es gab soooooo viele Läden. Aber am besten war immer noch: H&M. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal so freuen würde in einem H&M einkaufen zu gehen. Endlich T-Shirts die passen & man die Größe versteht. Selbst die Krempel-Ecke (die zu meinem Bedauern in Deutschland auch immer größer wird) war nicht so schlimm wie manch ein kompletter Laden hier.
Wieder auf dem Heimweg gab es einen kurzen Stopp bei Hardee's (einer der besten Burger Läden) und dann nichts wie ab nach Hause.
Bei mir gab’s noch ein Reese's Eis als Tagesabschluss.
Was es nicht alles Tolles von Reese's gibt: Müsli, Eis, Blizzard-Eis, kleine, mittlere, und große Cups und Tafeln auch noch..... YUMMY

Der Sonntag war bei mir faul. Fernseh geguckt & meinen Ian Rankin Krimi draußen in der Sonne weitergelesen & ein bisschen mit Deutschland telefoniert.
Das Wetter war aber verrückt. Heute war alles dabei: von es-schüttet-aus-Kübeln bis zu schönem Sonnenschein. Aber es war übel schwül. Alles klebt. Klasse Erfindung diese Klimaanlagen!!

Wünsche euch allen eine schöne Woche!!

Freitag, 13. Mai 2011

Thank You !

Vielen Lieben Dank an alle,
  • die mir ein Päckle geschickt haben
  • die mir eine Karte geschickt haben
  • die mit mir telefoniert haben
  • die mir eine SMS geschrieben haben
  • die mir via Facebook gratuliert haben
  • die mir eine Mail geschrieben haben
  • und die an mich gedacht haben.
Es war ein toller Geburtstag und ich habe mich so gefreut, dass so viele an mich gedacht haben.

meine Geschenke :)

    
meine Karten :)

 Am 11.ten habe ich dann noch für meine Abteilung (und wer sonst noch so vorbei gelaufen kam) Donuts mitgebracht. Ich konnte leider noch keinen essen.
Aber jetzt gehts mir gut und heute Abend wird gefeiert!

Dunkin' Donats!!!

Yummy!!

Mittwoch, 11. Mai 2011

:)

Montag, 9. Mai 2011

Mixed Pickles

Mixed Pickles - denn in diesem Post ist alles durcheinander geschrieben - wie es mir eingefallen ist

Letzten Donnerstag hat mich wieder ein Virus voll erwischt. Ich lag das ganze Wochenende flach. Heute gings mir glücklicherweise wieder so gut, dass ich (mit einer Reisdiaet) arbeiten gehen konnte. Es hat mir aber ganz schön gestunken, krank zu sein. Die anderen Interns waren am Samstag mit den Booten unterwegs, waren in Wilmington abends feiern und gestern gabs Truthahn. Der sah so lecker aus…auch wenn er laut den anderen etwas trocken und sehr knusprig war. So ein Vogel wiegt an die 20 Pfund und muss 6-8 Stunden in die Röhre.

Ich habe jetzt übrigens diese „Brezeln“ von Harris Teeter ausprobiert (6 Stück, tiefgefroren, das Salz extra in einer Tüte). Ich bin ja ein Fan von „Bitte eine Brezel mit wenig (am besten gar kein) Salz“. Aber die hier kann man ohne das Salz nicht essen. Schmeckt sonst wie ein zusammen gewurschtelter Teigklumpen. Aber sie gehen. Kein Vergleich mit deutschen Brezeln, aber zumindest ein Trost.

Wir haben Kakerlaken in der Fima. IHHHHGITTTT!!! Wie widerlich!!!!
Aber das scheint hier nicht ganz so unnormal zu sein. Neben den Autos, den Haushaltsgeräten und den Menschen sind hier die Insekten nämlich auch größer. Riesig! Und die Stiche dann leider auch…
Aber zurück zur Firma. Der Kammerjäger war da. Und nun finde ich jeden Morgen auf dem Weg vom Büro bis zur Fabrik (was eigentlich nur eine Türe ist) ein paar tote Mistviecher. Brrr… Aber vielleicht bin ich da einfach von Deutschland verwöhnt, wo Kakerlaken = mega Sauhaufen heißt. Hier reicht ein bisschen Dreck und schon sind sie da. Ich hoffe, die kommen nie in unsere Wohnung.

Hier gibt es tolles Fernsehen. Das schlägt jedes (und damit meine ich wirklich jedes) Format das im deutschen Fernsehen gesendet wird. Natürlich nur zensiert Piiieeeep Sh***. Es gibt Houswifes. Und ich meine nicht die Desperate Housewifes. Nein. Hier gibt es die real Houswifes of New York, New Jersey, Orange County und es gibt sogar MobWifes. Das sind Frauen von Knackies und Kriminellen. Alles Reality Shows. Fantastisch, was? Und ja, das hab ich alles angeschaut, als ich krank war. Und ja, das guck ich abends au. Das ist dann eine Girly-Movie-Night.
Das mit der Zensur nervt aber am meisten beim Radio hören. Ganze Zeilen werden umgetextet. Anstatt F*** YOU kommt dann FORGET YOU...oder es kommt ein nicht passender Ton (autsch) an der Stelle. Naja. Thats America!
Und jetztetle noch ein paar Bilder:

Ein Spaziergang in einem Park von New Bern:





Ein perfekter Sonntagnachmittag:

Cappuchino (Tassimo), Donut und ein tollen britischen Krimi

Mein Domizil:

Ein neues Poster... "Captain! Captain Jack Sparrow!"

mein Schreibtisch = mein Fenster zur Welt

mein begehbarer Kleiderschrank (nur 2 Schritte, aber immerhin)

Skotty (danke Mum)

unser Wohnzimmer

unsere Küche

Unser neues altes Auto
zu zweit ein Auto ist einfach günstiger

Meadowbrooke Ave