Wahnsinn. Einfach unbeschreiblich schnell sind die letzten 6 Monate an mir vorbeigerauscht.
Es ist mir zwar zwischendurch wie eine halbe Ewigkeit vorgekommen, alles in allem ist die Zeit aber sehr schnell vergangen.
Morgen früh geht es dann ab mit dem Flieger nach Kanada. Dort mache ich dann mit der Heike Ontario unsicher. Das wird sicher klasse. Ich freue mich schon sehr auf den Roadtrip.
Und ich freue mich auf's Schwabenländle. Wird mal wieder Zeit, dass ich mich da blicken lasse.
Kurzes und schnelles Fazit am Abend:
Es war awesome hier in New Bern!
Und ich hoffe wirklich, dass bei dem Hurrikan nicht viel passiert.
Donnerstag, 25. August 2011
Mittwoch, 24. August 2011
Das letzte Wochenende
So, das war’s, das letzte Wochenende in New Bern ist rum.
Wir waren am Sonntag noch einmal in Wilmington und haben uns das Kriegschiff dort angesehen. Wie in den USA üblich, wurde die Geschichte und Bedeutung groß aufgezogen. Das Schiff ist allerdings auch riesig. Man kann locker zwei Stunden lang mit Treppe runter, Treppe rauf, links abbiegen, rechts abbiegen verbringen und dabei die Küche, die Schlafräume und Waschräume, der Krankenbereich, die Wäscherei, die Druckerei, die Funkanlage, die Brücke, die Maschinenräume, die Waffenkammer und und und anschauen.
Danach ging es zum Burger essen und danach zu dem tollen Eisladen.
Zum Abschluss ging es das letzte Mal zum Strand.
Es war windig und der Himmel ein wenig verhangen. Auch hier merkt man, dass es langsam Herbst wird.
Langsam aber sicher kommt der Hurrikan ‚Irene’ auf die Ostküste zu. Also bitte feste Daumen drücken, damit mein Flieger am Freitag auch wirklich fliegt und dass die Irene weiter nach Osten zieht, damit das Festland nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
Dazu kam gestern noch ein Erdbeben bei Richmond, Virginia (270km von New Bern entfernt) mit einer Stärke von 5,8 auf der Richterskala.
In 12 Tagen und 15 Stunden bin ich wieder zu Hause!
Freitag, 19. August 2011
1 2 3, im Sauseschritt läuft die Zeit; wir laufen mit.
Wilhelm Busch
In einer Woche ist mein Praktikum zu Ende.
In einer Woche ist meine Zeit in New Bern vorbei.
In einer Woche reise ich nach Kanada.
Unbeschreiblich wie schnell ein halbes Jahr vorbei geht.
Obwohl es mir zwischen durch wie eine halbe Ewigkeit vorkam, rennt jetzt die Zeit.
Ich werde viel vermissen. Ja, ich habe auch viel gemotzt und ja, noch mehr Dinge vermisse ich aus „old Europe“. Aber damit habe ich mich lange genug rumgeschlagen.
Es war (und ist für mich noch eine Woche lang) sehr schön hier in New Bern.
Meine Top Ten (ohne Wertung)
- Die Burger
- Das (fast) immer Grüne
- Der Strand & der Ozean
- Die Tatsache, dass man immer mit kurzen Hosen und Flip-Flops rumlaufen kann
- Die tollen Ausflüge
- Die netten Leute, die mir immer wieder geholfen haben
- Das Reese’s – Eis von Dairy Queen
- Die Donuts von Dunkin Donuts
- New York und Washington
Und ja, mir ist bewusst, dass vier von meinen zehn Punkten Essen beinhalten, aber so bin ich halt
![]() |
| Blueberry Pancakes ... Yummy!! |
![]() | ||
| Cheeseburger mit Beacon ... auch Yummy!! |
| einfach traumhaft ... so einen Ozean gleich um die Ecke müsste man haben ... |
Montag, 15. August 2011
New York
Wahnsinn. Eine fantastische Stadt. So groß, vielfältig, laut, bunt und voller Leben.
Aber erst mal: Der Hinflug verlief problemlos. Ich konnte es fast nicht glauben. Aber auf dem Rückflug gab es dann die bekannten Verspätungen. Aber gut, es hat alles geklappt, ich bin wieder ganz zurück zukommen.
Mein erster Urlaub alleine in der Stadt die nie schläft.
Ein Einblick, was ich alles gesehen und erlebt habe:
Brooklyn:
Regina's New York Bed & Breakfast
Aber erst mal: Der Hinflug verlief problemlos. Ich konnte es fast nicht glauben. Aber auf dem Rückflug gab es dann die bekannten Verspätungen. Aber gut, es hat alles geklappt, ich bin wieder ganz zurück zukommen.
Mein erster Urlaub alleine in der Stadt die nie schläft.
Ein Einblick, was ich alles gesehen und erlebt habe:
Brooklyn:
Regina's New York Bed & Breakfast
Mein "Hafen" nach anstrengenden Touren durch New York war das Regina's New York Bed & Breakfast. Es hat mir dort sehr gut gefallen. Das Haus an sich ist alt und hat einen echten Charakter mit knarzenden Holztreppen und Klinkersteinverkleidung. Die Zimmer und das ganze Haus ist sehr liebevoll eingerichtet. Die beiden Gastdamen sind beide sehr nett und ihre Tipps für New York am Frühstückstisch waren einfach Gold wert.
Brooklyn Heights
Ein Stadtteil von Brooklyn, der genau gegenüber dem Südteil von Manhattan liegt.
Brooklyn Bridge
Eines der „Must Do“'s der Touristen: Die Brooklyn Bridge von Brooklyn nach Manhattan überqueren.
Leider wurde bei mir ein Teil der Brücke gerade restauriert. Aber die Aussicht auf die Hochhäuser war klasse.
Manhattan:
SoHo, Little Italy, Chinatown, Midtwon, Times Square, Nolita, battery Park City, Civic Center, Financial District … Manhattan und seine vielen Neighbourhoods ist soo groß. Einfach Wahnsinn.
Time Square
So ziemlich das Erste was ich – Ausnahme: die METRO- von Manhattan gesehen habe. Das war ein echter WOW – Moment. Einfach grandios!
Schiffsfahrt
Ich habe mir eine dreistündige Rundfahrt um Manhattan mit der Circleline gegönnt. Viel gesehen, viel gestaunt. Leider hat es am Schluss angefangen zu regnen. Das war aber auch das einzige Mal, dass es mir ein Ausflug verregnet hat.
Central Park
Einzigartig. Der Park in der Stadt. Wie alles dort war auch der Park riesig. Und so verschieden. Wie als würde man Parks in verschiedenen Ländern besuchen.
Empire State Buliding
Die Aussicht über Manhattan war das Warten wert.
Ground Zero, Tribute WTC Visitor Center und das World Trade Center 1
Bedrückend. Man bekommt einen Eindruck, wie schlimm es in New York damals gewesen sein musste.
Museen:
MoMA
Das Museum of Modern Art. O.k., ich muss zugeben, ich bin kein großer Fan von moderner Kunst. Warum nicht? Keine Ahnung. Wahrscheinlich ist mir vieles einfach zu abstrakt. Aber es war trotzdem gut und der Skulpturen Park hat mich wirklich interessiert.
| Muh!! ... |
American Museum of Natural History
Riesig und wirklich gut arrangierte Stücke, leider ein bisschen zu viel Effekthascherei.
| ... oder doch eher Affe? |
Metropolitan museum of art
Für mich das beste der Museen. Die Auswahl der Ausstellungen ist riesig. Von den alten Ägyptern über das Reich der Mitte bis hin zu Bildern von Rembrandt. Und es gibt so viele Originale. Eigentlich zu schade um nur in zwei, drei Stunden durchzulaufen. Aber für mehr war leider keine Zeit.
| Ich würde sicherlich keine schlechte Pharaonin abgeben... |
Und was mir am allerbesten gefallen hat, das war die Musik und die Straßenkünstler an jeder Ecke.
| In den verrücktesten Kostümen |
| Und oft wirklich gut! |
So, das war nicht alles, aber ich denke jetzt mal genug.
| Am Ende des Tages qualmen die Füße |
Sonntag, 7. August 2011
Freitag, 5. August 2011
Ende in Sicht
Ende in Sicht
In genau einem Monat werde ich meine Heimreise nach “good, old Germany” antreten. Das heißt in genau einem Monat und einem Tag werde ich wieder europäischen Boden betreten.
Bis dahin:
Noch 3 Tage, dann geht es für 7 Tage nach New York, the big apple, die Stadt, die niemals schläft….
Noch 21 Tage, dann geht es ab nach Toronto und mit Heike mache ich Ontario 11 Tage lang unsicher.
Und zwischen N.Y. und Kanada nur noch 8 Arbeitstage.
Wahnsinn. Alles geht so schnell.
Donnerstag, 21. Juli 2011
36 Grad und es wird noch heißer…
… die Hitzewelle in Amerika kommt jetzt auch an die Ostküste.
Orange:
Hitze ( wenn es weniger wie 3 Stunden pro Tag einen Hitze Index zwischen 40,5 °C und 46 °C hat oder in zwei aufeinanderfolgenden Nächten über 27 °C hat)
Hitze ( wenn es weniger wie 3 Stunden pro Tag einen Hitze Index zwischen 40,5 °C und 46 °C hat oder in zwei aufeinanderfolgenden Nächten über 27 °C hat)
Pink:
Exzessive Hitze (wenn es über 3 Stunden pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Hitze Index über 40,5 °C hat oder wenn es –egal wie lange - einen Hitze Index über 46 °C hat)
Exzessive Hitze (wenn es über 3 Stunden pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Hitze Index über 40,5 °C hat oder wenn es –egal wie lange - einen Hitze Index über 46 °C hat)
Der Hitze Index ist eine Kombination aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit und beschreibt die gefühlte Hitze.
Zu den wahnsinnigen Temperaturen kommt hier auch noch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (meisten über 50%).
Für mich definitiv zu heiß und zu schwül. Ich hechte hier von Klimaanlage zu Klimaanlage.
Das nächste Praktikum mach ich am Polarkreis. Oder ich glaube es einfach, wenn das Internet sagt. Heiß bleibt einfach heiß.
Und das gemeine ist, es sieht gar nicht so heiß und schwül draußen aus. Der Himmel ist blau, es weht ein leichter Wind und alles ist grün. Kein Flirren in der Luft, keine vertrockneten Pflanzen.
Für mich als Durchschnittsdeutsche sieht dass dann einfach nach einen schönen Sommertag aus. So 25°C -30°C, ein leichter Wind und eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Und nicht nach: Du kannst die Luft in Scheiben schneiden und bis spätesten nach zehn Schritten am Schwitzen.
Kleiner Nachtrag: Es hat geregnet. Es ist nicht mehr so warm. Nur noch schwül.
Und ja, mir kann man es nie Recht machen :-)
Montag, 18. Juli 2011
OBX II
Ein zweites Mal auf die Outer Banks.Wer eine genaue Beschreibung der Inseln lesen möchte und/oder sich nicht mehr an meinen alten Post erinnert, kann hier noch einmal alles nachlesen.
Ansonsten war am Donnerstag packen angesagt, damit am Freitag gleich losgehen hätte können… Ja richtig, eineinhalb Stunden nach der geplanten Abfahrtszeit ging es dann los. Wieder über den nördlichen Teil der Inseln über die großen Brücken.
Kleiner Hamburger-Stopp bei einem Andy’s in mitten der Pampa. Ich fand, es sah dort aus wie in einem schlechten Film.
| Fast Food Kette |
Um halb zehn kamen wir in einem staatlichen Campingplatz auf der Insel Hatteras an. Auf einem kleinen Kakteenfeld unser Zelt aufgebaut. Die Kakteen waren relativ klein, deren Stacheln aber dafür überproportional groß und pieksig. Viki musste das gleich ausprobieren uns setzte sich auf den Boden. Autsch.
Danach ging es an den Strand. Da Vollmond war konnte man den Ozean gut sehen und die Brandung war genial.
Später dann zu neunt (!!!) in einem Acht-Mann-Zelt geschlafen.
Am Samstag wurde dann beschlossen den Campingplatz aufgrund der Kakteen zu wechseln. Wir fuhren auf den Platz vom letzten mal, der zwar teurer und kommerzieller war, aber dafür über beleuchtete und warme Duschen verfügte, einen kleinen Laden hatte, es Wasser gleich neben dem Zelt gab und es vor allem keine Kakteen gab.
Zum Mittagessen gab es riesen Sandwiches.
| Riesen Sandwich |
Später ging es dann an den Strand. Die Wellen waren einfach klasse.
| Meine Standardausrüstung: LSF 50 (gibs hier auch als Spray, wie Deo Spray, was es hier aber nicht gibt) |
| "Essen" am Strand |
| genialer Strand |
| Haare wie Ronja Räubertocher |
Abends gab es Steak, gegrillten Mais und später Marshmallows. Zu meinem Glück (mehr Platz) haben in der Nacht einige von uns draußen geschlafen.
Sonntags hieß es dann leider schon wieder zusammenpacken und weiterfahren. Am Cape Hatteras angekommen besichtigten wir den berühmten Leuchtturm mit der spiralenförmigen Bemalung. Der Leuchtturm wurde 1999 weiter ins Landesinnere versetzt, da er durch die Küstenerosion zu nah am Wasser stand. Zu Mittag gab es noch einmal die gigantischen Sandwiches.
| Tolle Aussicht |
Später haben wir wieder die Fähre von Hatteras nach Ocracoke genommen. Dort ging es dann zum schönsten US-Strand 2007 (die haben hier auch für alles und jeden Schönheitswettbewerbe). Diesmal war er nicht ganz so schön, weil es zu viele Quallen gab (nicht die feurigen, nur die glibschigen).
Zum Schluss ging es von Ocracoke mit der Fähre nach Cedar Island und von dort mit dem Auto heim.
Klasse Wochenende, super Wetter, tolle Wellen, viel Spaß gehabt und ungefähr 50 Mückenstiche die die ganze Woche jucken werden… wenn die dann verheilt sind und ich sie vergessen habe, werde ich sagen: Super war’s!
Dienstag, 12. Juli 2011
Gebrüder Grimm
Nach meiner langen und abenteurlichen Heimreise von Washington D.C. musste ich mich wieder ein bisschen erholen. Was bei mir heißt: Abends mit Schokolade, Wein und NCIS Folgen (ohne Krimi geht die Mimi nicht ins Bett) auf dem Sofa lümmeln.
Nach einem ereignislosen Samstagnachmittag sind Steffi und ich in New Bern ins Theater gegangen. Das Stück hieß: „The Brothers Grimm Spectaculathon“. Quasi ein spektakulärer Komödienmarathon durch die Märchen der Gebrüder Grimm. Es war wirklich gut gemacht und witzig. Für mich als Non-Native-Speaker an manchen Stellen zu schnell, aber das Meiste habe ich doch mitbekommen. Was mich beeindruckt hat waren die kleinen (oder größeren) Hinweise auf Themen, die hier im tief konservativen Teil der USA (Stichwort: Bibelgürtel) eigentlich totgeschwiegen werden. Das hat mir sehr gefallen. Nach einer Stunde waren sie dann mit den wichtigsten Märchen durch (in einer Mördergeschwindigkeit). Danach haben wir noch auf der Terrasse eines Restaurants direkt am Wasser Cocktails getrunken.
| Sonnenuntergang in New Bern |
Am Sonntag ging es dann wieder einmal an den Atlantic Beach. Die Wellen waren toll. Ich habe beim Wellentauchen oder mitschaukeln lassen Literweise Salzwasser geschluckt/inhaliert. Prust. Aber trotzdem: Klasse war’s!
Ich muss sagen, an das >>Es ist Wochenende, da bin ich mal kurz am Strand<< könnte ich mich gewöhnen. Leider hat sich meine Haut noch nicht so ganz darauf eingerichtet. Ohne Lichtschutzfaktor 50 geht gar nix. An dem Sonntag hatte ich nur 30er dabei... Das Resultat lies nicht lange auf sich warten, und nein, ich stelle keine Bilder von meinem roten Gesicht den Blog.
Auf dem Heimweg vom Strand sind wir noch bei Ruby Tuesday Essen gegangen. Yummy. Das war sooo lecker. Und zu Abwechslung mal nicht so ungesund.
Abonnieren
Kommentare (Atom)


