Samstag, 30. April 2011

Bilder II


Das Meat zur Meatbomb

Wahnsinn wie schnell sich das Wetter ändert


Das ist Felix...er ( oder irgend eine andere Eidechse) lebt hier seit Wochen


Lasagnerollen - Yummy & selfmade!!

Ein Reese's Easterbunny


Tornardo-Warnung für Craven (leider gerade öfters)

Crazy People beim Drum Cirkle in Asheville

Steffie & ich in Wilmington

Mittwoch, 27. April 2011

Smoky Mountains

Ich in den Smoky Mountains


Für das lange Osterwochenende (leider hier ohne Ostermontag) war ein Trip in die Smoky Mountains geplant. Die Smoky Mountains sind ein Teil der Blue Ridge Mountains und diese sind ein Teil der Appalachen. Der Name kommt daher, dass oft Nebel und Wolken in den Tälern hängen. Sie liegen in Western North Carolina, also am anderen Ende von NC. New Bern liegt in Eastern North Carolina.


Donnerstag

Am Donnerstag ging es kurz nach dem Arbeiten, so um zwei Uhr los. Die Autos waren voll gepackt mir Gepäck und Verpflegung. Von New Bern zu der „Mountain Cottage“ in den Smoky’s sind es laut Internet 6 ½ Stunden. Da wir noch eine Pause in einem „Steak and Shake“ (nein, die Steaks kommen hier nicht in den Mixer..) gemacht haben, kamen wir erst so gegen zehn Uhr an.
Die Hütte (kann man eigentlich nicht so nennen…eher Luxus-Hütte) ist zirka eine halbe Stunde von Asheville entfernt. Sie nennt sich „Sunrise Cottage“ und dem Namen entsprechend, sind überall Sonnen (mehr oder weniger hässlich) aufgehängt.  Aber bis auf die Lage (das GPS hat vorher aufgegeben, die „Straßen“ sind nicht befestigt und wirklich steil) ist das Cottage genial. Wir hatten eine zweistöckige Terrasse, eine mit einem Hot Tub (eine Art Whirlpool). Ich schlief in dem Master Bedroom (immer eins der Schlafzimmer ist das Master Bedroom). Das war ein tolles Zimmer. Ein separates Badezimmer, ein Fernseher, ein Ofen !!!! (künstlich, ging auf Knopfdruck an) und ein Whirlpool!!!!

Whirlpool im Zimmer
Nachdem wir angekommen waren und das Haus inspiziert hatten, ging es erst mal in den Hot Tub (wir haben es tatsächlich geschafft, alle 12 Leute in den Whirlpool zu bekommen).


Freitag

Der nächste Morgen war trübe und die Smoky’s machten ihrem Name volle Ehre. Deswegen entschied ich mich für ein gemütliches Morgenprogramm: liegen bleiben, das tolle Zimmer (und den Ofen) genießen und „Da Vinci Code“ auf Englisch anschauen. Zum Mittagessen gab es amerikanisches Chili Con Carne, was eigentlich ein Berg von Hackfleisch mit einer Hand voll Bohnen und zwei Büchsen Tomatensoße war. Dazu gab es Knoblauchbrot.
Am Nachmittag  ging es dann Richtung Asheville. Asheville ist die größte Stadt in Western North Carolina. Es ist eine Künstlerstadt voll von Hippies, Aussteigern, Musikern, Malern… 


crazy Lady







Eine wirklich nette Stadt mit tollem Flair. Mir hat die Stadt sehr gefallen, vielleicht aber auch deswegen, weil es überhaupt nicht typisch amerikanisch war. Es gab klasse Straßenbands, überall Skulpturen, krasse Menschen, nette Galerien und witzige Restaurants und Bars. 

der durstige Mönch

Bansky - Art??

jeder ein Orginal...

Abends war an einem kleinen Platz ein sogenannter Drum-Circle. So 10-20 Leute saßen da mit ihren Trommeln, Pfeifen und Rasseln und haben Musik gemacht. Hat mich ein wenig an die Samba Musik in Brasilien erinnert. Andere (inklusive mir) haben dazu getanzt. Das wiederum hat sehr stark an Wood Stock erinnert. Wobei dort Polizisten das Ganze überwacht haben. Hier gibt es sowieso sehr viele Polizei Streifen. Ist für mich schon sehr ungewöhnlich. Habe noch einen Reeses Osterhasen und eine Zigarre erworben.
Später, als wir wieder auf der Hütte waren, haben wir dann noch den Whirlpool im Schlafzimmer getestet.


Samstag

Einige von uns sind zum Rafting gefahren. Die mussten schon sehr früh los. Ich habe mich lieber fürs Wandern entschieden. Wir sind erst später aufgestanden und es gab ein ausgiebiges Frühstück mit Pancakes, Obst und Rühreiern. Yummy.
Wir (Flo, Abbie, Charlie, Steffi und ich) sind dann zum Mount Mitchell gefahren. Mount Mitchell ist der größte Berg der Appalachen und ist der höchste Punkt östlich des Mississippis in Nordamerika. Er ist 2037 Metern hoch. Oder 6684 Fuß.

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Kleiner Einwurf:
habe ich schon einmal erwähnt, dass das amerikanische Einheitensystem voll daneben ist? Grad Fahrenheit, Unze, Gallone, Fuß, Meile, Zoll, Schritt, Cup, PSI (Druckeinheit gleich doppelt doof: pound per square inch-> Pfund pro Quadratzoll). Klingt klasse was? Die Benzinpreise kann ich dreimal umrechnen um eine für mich verständlichen Vergleich zu haben. Gallone in Liter. Miles in Kilometer. Dollar in Euro.
Die Einheiten sind einfach nicht mehr sinnvoll, jedes Billig-Handy hat hier einen Converter, damit man ins metrische System umrechnen kann.
Dazu kommt, dass z.B. ein Pfund (was bei uns 500 Gramm bedeutet), eigentlich 453,592370 Gramm sind. Da ich das nicht wusste, war der Schreck, als ich hier auf einer Wage stand sehr groß.
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Aber zurück zu Mount Mitchell. 
Man kann (na klar – wir sind Amerika) natürlich bis zur Spitze fahren. Sind wir aber nicht (na klar – wir sind Deutsche, wir müssen einen Gipfel „erklimmen“ ). 
Zum Teil sah es beim Wandern wirklich so aus wie in den Alpen oder im Schwarzwald.
Aber weiter oben waren die ganzen Bäume kaputt. Die Bäume bekommen die ganze Umweltverschmutzung ab in Form von saurem Regen. So krass habe ich die Folgen der Umweltverschmutzung noch nie gesehen.




Davon abgesehen, war es wirklich schön. Wir konnten die Wolken sehen, wie sie über berge „geflossen“ sind. Und auch ein die blaue Silhouette der Blue Ridge Mountains. Der Abstieg war für mich nicht so lustig, da ich Knieschmerzen hatte.
Abends gab es Steak und Salat. Und ich habe noch die Zigarre „geraucht“.
To do Liste: Zigarre in Amerika geraucht – abgehakt.
Danach wurde noch lange gefeiert.


Sonntag

Nicht zu spät aufgestanden, da wir bis 11 Uhr das Cottage verlassen mussten. Einige hatten einen üblen Hangover. Und nein, ich nicht.
Wir sind dann zum Chimney Rock Park gefahren. Wir sind die vielen Treppen zum Chimney Rock hoch „gewandert“. Die Aussicht war klasse. Und natürlich, wehte ganz oben die amerikanische Flagge. Gipfelkreuze kennen die hier glaube ich nicht. 




Aussicht vom Chimney Rock
Ich war aber invalide, da ich mit meinem Knie nicht richtig Treppen laufen konnte. Den zweiten Pfad habe ich ausgesetzt und die schöne Aussicht genossen. Den Pfad zum Wasserfall bin ich wieder mit, da es da keine Treppen gab. Das Wetter war klasse (habe einen leichten Sonnenbrand am Rücken). Nachmittags ging’s dann wieder Richtung New Bern. Lunch hatten wir im Hardee's. Auch eine Fast Food Kette.
Wir waren so gegen halb neun wieder zurück in Eastern North Carolina (ich finde die Bezeichnung lustig).

Ich hoffe ihr hattet alle schöne Ostern!!
Schöne Woche noch!!

Montag, 18. April 2011

Wilmington

So, nach einer kleinen schöpferischen Pause schreibe ich wieder. 
Naja, ich war einfach nur faul. I am sorry.

Vorletzten Freitag habe ich mir einen typisch amerikanischen Sport angetan. Baseball!!! 
Wir sind dazu nach Kinston (ca. eine Stunde Fahrt). Es war das Eröffnungsspiel in der Minor League. Kinston Indians vs. Winston-Salem Dash. Die Kinstons haben knapp gewonnen mit sieben zu sechs Runs. Das Spiel war ziemlich langwierig, so ungefähr drei bis vier Stunden plus eine Regenpause wegen Nieselregen. 
Ich glaube aber, es geht weniger um das Spiel, als darum sich zu treffen, viel zu Essen und zu Trinken und Neuigkeiten auszutauschen. Ich war ein wenig enttäuscht davon, wie selten die Jungs den Ball getroffen haben. Die Regeln finde ich auch sehr verwirrend. Es gibt so viele Sonderregelungen, aber im Großen und Ganzen kann man das als Brennball für Fortgeschrittene sehen.
Bilder vom Baseball folgen später.

Den Samstag habe ich mit Einkaufen verbracht. Abends war Barbecue angesagt.
Der vorletzte Sonntag war sehr schwül und warm. Man schwitzt schon, wenn man einfach nur da liegt. Schön das hier alles klimatisiert ist. 
Das ist der warme (heiße) Frühling in New Bern. Der Sommer wird laut Angaben „fucking hot“. Da bin ich mal gespannt.

Mit dem schwülen und warmen Wetter kommen aber auch die Unwetter. Die Tornado Saison hat vor zwei Wochen angefangen mit 19 Tornados und 68 Meldungen von schwerem und großem Hagel. Diesen Samstag war hier wieder ein schlimmes Unwetter. In den betroffenen Südstaaten (North Carolina, Virginia, Alabama, Arkansas, Oklahoma und Mississippi) wurden 240 Tornados gezählt und es gab 54 Tote. Am schlimmsten war es hier in North Carolina mit 21 Toten und den damit die schwerste Serie von Tornados seit 1984.
Es gibt hier Unwetterwarnungen im Supermark, Radio, Fernsehen und im Büro. Man bekommt gesagt, wie man sich verhalten soll und wo sich gerade Tornados befinden.
Ein Mitarbeiter hat mir heute gesagt, dass 1 ½ Meilen von seinem Haus entfernt ein Tornado alles verwüstet hat. Bäume sind gekappt oder komplett entwurzelt, Autos liegen wie Spielzeuge herum und ganze Häuser fehlen. Ein Glück ist wo ich wohne nichts passiert, hier sieht man auch keine Schäden. Man merkt gar nicht, dass es ein Unwetter gegeben hat. So hat der Mitarbeiter auch erst am Sonntag mitbekommen, dass der Tornado so nah war. Er hatte ihn gar nicht bemerkt.
Es ist ein sehr komisches Gefühl und wirklich kein Gutes Gefühl, wenn man das alles erfährt.

Aber, nach so einem Schiet-Wetter, hat man hier am nächsten Tag Sonnenschein.
Das haben wir gleich ausgenutzt und sind nach Wilmington gefahren. Wilmington liegt südwestlich von New Bern direkt am Atlantik und ist zwei Autofahr-Stunden entfernt. Dort gab es zu einem Military-Jubiläum eine Airshow.




Mehrere Jets flogen Formationen, alte Flugzeuge wurden gezeigt, Sportflieger und Fallschirmspringer machten spektakuläre Stunts. Man konnte noch ein Transportflugzeug und einen Kampfhelikopter anschauen. Und über allem wehte die amerikanische Flagge. 
Es waren so viele Leute da. Sicherlich über 10 000. Alle mit Stühlen oder Picknickdecke. Alle begeistert von ihrem Militär. Ich musste dabei immer an überzogen patriotische Filme denken, in denen der (amerikanische) Held alles platt macht und im Hintergrund heroische Musik läuft. Die hat bei der Fliegershow natürlich auch nicht gefehlt.


Nach dem es uns aber zu heiß geworden war (ich habe heute eine rote Nase), sind wir dann nach Wilmington Downtown gegangen und haben Mittag gegessen. Ich hatte einen Carolina Crab Cake. Ich dachte, dass klingt lecker. Es ist aber nur Krebs geschreddert und zu einer Bulette geformt. Heul. Was die nicht alles aus tollem Essen machen können.  

Wilmington Downtown ist wirklich schön. 

 
interessante Autos gibts hier...


HEAVEN!!!



Und das Eis mit frisch gebackenen Waffeln war klasse!

Später ging es dann noch an den Strand. Die Wellen sahen klasse aus. Es ist aber noch ein wenig zu frisch um zu baden. 

Wünsche euch eine schöne Woche!!!

Dienstag, 5. April 2011

feeling better

Am Donnerstag habe ich das Gesundheitssystem der USA getestet.
Ich musste zum Doc wegen einer Krankschreibung. Eigentlich ja nicht dramatisch.Aber nach zwei Stunden im Wartezimmer mit einer Atemmaske auf, um einen herum wirkliche Notfälle, die sich gerade noch so auf den Beinen halten können und währenddessen plärrt im Fernsehen eine Sitcom Darstellerin.
Die Krönung war jene nette Empfangsdame, die mich ständig Honey oder Sweety nannte. 

Aber zu guter Letzt kam ich dann doch zum Doc. Der war echt nett. Sehr freundlich von ihm mir bei Magenproblemen ein Sedativum zu verschreiben.
Am Freitag ging es mir aber schon wesentlich besser. Ich war kurz im Walmart und konnte wieder fast normal essen. Juhuuuuu!!!! Ein wahres Geschmacksfeuerwerk!

Ich buk am Samstagmorgen Pancakes.
Der Satz ist klasse. Ich buk. Formvollendetes Deutsch. 
Und vor allem: „ICH buk Panecakes“…auf gut Deutsch: Backmischung + Wasser + Pfanne + Öl = Pancakes!! Ich werde hier noch eine klasse Köchin.
Nachmittags wollten Madeleine, Mauro und ich noch zum Beach. Aber wegen des Wetters (stürmisch) wurde daraus nichts. Wir haben uns stattdessen für eine kleine Meatbomb entschieden. 



Jaaaaaa……schon wieder Meatbomb. Ich esse hier mehr Burger wie ein Durchschnittsdeutscher in seinem ganzen Leben. Und ich fange an, Hamburger richtig toll zu finden. Viki wird ein Hamburger-Fan. Später sind wir dann noch auf eine Party gegangen. Da ich meinen Bauch noch ein wenig schonen wollte, bin ich gefahren.


Sonntagmorgen sind wir dann ins IHOP gegangen. Und ja, es gab wieder Pancakes. Pancakes mit Blaubeeren. Immer noch Yummy.


Meine Essgewohnheiten am Wochenende:

Samstag:
Morgens/Mittags: Pancakes
Abends: Hamburger

Sonntag:
Morgens/Mittags: Pancakes
Abends: Hamburger

>>  sehr ausgewogen und abwechslungsreich.


Nach dem IHOP war erst mal ausruhen angesagt, da man nach dem „Frühstück“ da wirklich genudelt ist. Danach noch mal ausruhen und faulenzen. Aber diesmal draußen bei dem klasse Wetter. Später ging es dann zu einem Boschianer, der direkt am River wohnt. *Seufz* so ein Haus am Fluss/See/Meer/Ozean will ich auch haben. 


 


Wir sind dann Motorboot und Jet Ski gefahren. Funny!!!
Abends gab es dann – wer hätte das gedacht? – noch mal Barbecue/Meatbomb.



Alles in Allem ein gelungenes Wochenende.

Am Montag war dann mein erster Arbeitstag seit einer Woche. Ich habe momentan viel zu tun. Abends gings dann noch ins Gym um das Wochenende abzuarbeiten.

Wünsche euch was!!